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Galileo

Therapie & Prävention mit Galileo®

 

Galileo® bei neuronalen Erkrankungen

 

Galileo Training wird erfolgreich bei der Behandlung von Multipler Sklerose, Parkinson,  inkompletter Paraplegie (inkomplette Querschnittlähmung) sowie bei Schlaganfall-Patienten eingesetzt. Je nach Indikation kann mit Hilfe unterschiedlicher Frequenzen ein Therapiefortschritt erreicht werden. Insbesondere die Wobbel-Funktion der neuesten Gerätegeneration wurde speziell auch für dieses Anwendungsgebiet konzipiert.

 

Aufgrund der reflektorischen Stimulation handelt es sich bei Galileo Training um ein unwillkürliches Training, welches nicht bewusst gesteuert werden muss. Somit eignet sich Galileo Training ideal, um vorhandene Restfunktionen schnell und effektiv zu aktivieren und gezielte Bewegungsmuster zu erlernen.

 

Galileo® bei Schlaganfall

 

Die Folgeschäden nach einem Schlaganfall betreffen nicht nur einzelne Muskeln, sondern auch ihr Zusammenspiel, welches für Haltung und Bewegung entscheidend ist. Neben dem Verlust von Muskelkraft und Muskelleistung kommt es zu einer veränderten Wahrnehmung des Körpers. Bewegungen sowie der Spannungszustand der Muskulatur (Muskeltonus) sind gestört, Bewegungen oder Teilbewegungen können oftmals nicht willentlich durchgeführt werden. Unter Anleitung eines erfahrenen Therapeuten können mit Galileo Training die Muskulatur trainiert und wirksam Spastizität sowie Muskeltonus kontrolliert werden. Durch die hohe Zahl an Wiederholungen während des Galileo Trainings werden Restfunktionen schneller aktiviert. Insbesondere die Wobbel-Funktion der neuesten Gerätegeneration wurde speziell für dieses Anwendungsgebiet konzipiert.

 

Therapieziele sind die Verbesserung der Haltungs- und Bewegungskontrolle, die schnellere Aktivierung von Restfunktionen, die verbesserte Koordination und Beweglichkeit, der Erhalt und Verbesserung der Muskelkraft & Leistung, die Wahrnehmungsverbesserung (Lage- und Stellungssinn), die Wiederherstellung der Körpersymmetrie durch rhythmische Rechts/Links-Bewegung der Trainingsplattform, die Verbesserung der Gleichgewichtsreaktionen und Reaktionsgeschwindigkeit und damit Sturz-Prophylaxe und die Vorbeugung inaktivitätsbedingter Folgeschäden.

 

Galileo® bei orthopädischen Erkrankungen

 

Orthopädische Erkrankungen oder Verletzungen machen einen Großteil der Patienten in Therapie-Einrichtungen aus. Neben dem Volksleiden Nummer 1, dem Rückenschmerz, stellen Sehnen-, Bänder- oder Muskelverletzungen weitere Behandlungsschwerpunkte dar.

 

Aufgrund der seitenalternierenden Bewegung des Galileo Systems erstrecken sich die ausgelösten reflektorischen Muskelkontraktionen bis hinauf in den Rücken. Die Seitenalternation ist dabei entscheidend, da nur sie es ermöglicht, dass die Muskulatur seitlich abwechselnd (alternierend) anspannen und relaxieren (entspannen) kann. Für Rückenpatienten ist gerade dieses Lösen von Verspannungen der Rückenmuskulatur entscheidend.

 

Dehnfähigkeit und Flexibilität werden durch Galileo Training wieder hergestellt, die Körperhaltung verbessert, Verspannungen aufgrund von Schmerzen oder nach einem langen, anstrengenden Bürotag gelöst.

 

Galileo® in der Pädiatrie

 

Für Kinder und Jugendliche stellt Galileo Training eine abwechslungsreiche, interessante und meist neue Therapieform dar. Ein Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Muskel- und Skeletterkrankungen wie z.B. Osteogenesis Imperfecta (Glasknochenkrankheit) oder Spina Bifida (offener Rücken) nach dem abgestimmten interdisziplinären Behandlungskonzept Kölner Intervall-Reha, welches die UniReha GmbH in Kooperation mit der Uniklinik Köln anbietet.

 

Galileo wird in der Therapie eingesetzt, um neue Reize durch das seitenalternierende Training zu setzen. Der geringe Zeitaufwand für das Training führt zu einer hohen Akzeptanz bei Kindern und Jugendlichen.

 

Galileo® bei Osteoporose

 

Osteoporose ist gekennzeichnet durch den Verlust von Knochenmasse und Knochenfestigkeit sowie einem erhöhten Frakturrisiko. Frakturvermeidung in Form erfolgreicher Sturz-Prävention ist deshalb das Kernziel der Osteoporose-Behandlung mit Galileo. Daneben sind der gezielte Muskelaufbau (indirekte, positive Wirkung auf Knochenparameter) sowie die Verbesserung von Dehnfähigkeit, Flexibilität und Muskelfunktion weitere Behandlungsziele. Diese Ziele werden beim Galileo Training durch die Kombination verschiedener Trainingsfrequenzen realisiert.

 

Galileo® bei Schwäche der Beckenbodenmuskulatur

 

In Deutschland leiden Millionen Menschen unter einer Schwäche der Beckenbodenmuskulatur. Die Erschlaffung dieser „unsichtbaren“, im Körperinneren verborgenen Muskulatur und die damit verbundenen Probleme treten meistens altersbedingt oder infolge von Schwangerschaft und Entbindung auf. Die beim Galileo Training hervorgerufenen Muskelkontraktionen erfolgen jedoch unabhängig vom Willen des Patienten: Ob dieser will oder nicht, der Beckenboden vibriert. Anhand spezieller Übungen auf Galileo wird die Beckenbodenmuskulatur in ihrer Funktion und Leistungsfähigkeit perfekt trainiert. Galileo Training stärkt die Beckenbodenmuskulatur, verbessert nachweislich die Symptome der damit verbundenen Krankheitsbilder und führt zur einer schnelleren Rückbildung nach Schwangerschaft und Entbindung.

 

Galileo® in der Geriatrie

 

"Use it or loose it". Diese Aussage trifft für jedes Alter zu, wenn es um den Erhalt von körperlicher Leistungsfähigkeit geht. Vor allem mit zunehmendem Alter werden die Schwächen von Muskulatur und Gleichgewichtssystem deutlich und können unter Umständen zum Sturz führen. Um dieses einschneidende Ereignis zu verhindern oder dessen Folgen so gering wie möglich zu halten, wird Galileo seit langer Zeit erfolgreich in der Geriatrie eingesetzt.

 

Gleichgewichtsstörungen, Kraft- und Leistungsverlust sind alterassoziierte Begleiterscheinungen, welchen man mit Galileo entgegenwirken kann. Somit ist Galileo Training ein effektives Mittel zur Sturz-Prophylaxe. Dem Teufelskreis von schmerzbedingter Ruhe und hierdurch verstärkter Schmerzentstehung kann mit Galileo ebenso entkommen werden.

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